Erweiterte Maskenpflicht nach den Allerheiligenferien

Sehr geehrte Eltern,

angesichts der steigenden Zahl der Covid-19-Neuinfektionen in Bayern hat der Ministerrat am Mittwoch in einer Sondersitzung eine Ausweitung der Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen. Über die Neuerungen, die sich daraus für den Schulbereich ergeben, möchte ich Sie hiermit, wie bereits vor den Ferien angekündigt, informieren.


Erweiterte Maskenpflicht im Unterricht nach den Allerheiligenferien:

Laut Beschluss des Ministerrats gilt an den Schulen in Bayern ab Montag, 8. November auch während des Unterrichts, während sonstiger Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung Maskenpflicht. Diese Maskenpflicht besteht auch am Sitzplatz, auch wenn zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Schülerinnen und Schülern gewahrt wird. Ziel dieser erweiterten Maskenpflicht ist es, einen zusätzlichen Sicherheitspuffer zu schaffen und den Eintrag von Infektionen aus dem privaten Bereich in die Schulen zu minimieren. Die erweiterte Maskenpflicht gilt in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 vorerst für die erste Unterrichtswoche nach den Ferien (08.-12.11.2021). Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Maskenpflicht auch über diese Woche hinaus gelten.


Wie schon zu Beginn des Schuljahres 2021/22 umfasst die erweiterte Maskenpflicht alle geschlossenen Räume, Begegnungsflächen im Schulgebäude und die Räumlichkeiten der Mittagsbetreuung. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist wie bisher eine Alltags- oder Community-Maske ausreichend, das Tragen einer OP-Maske wird jedoch empfohlen. Im Freien (z. B. auf dem Pausenhof) muss weiterhin keine Maske getragen werden.


Für den Sportunterricht gilt folgendes: Sportunterricht findet auch während des o. g. Zeitraums nach den Allerheiligenferien ohne Maske statt, auf einen möglichst großen Abstand ist zu achten. Die durch die Fachlehrpläne Sport gegebenen Gestaltungsmöglichkeiten einer Sportausübung ohne Körperkontakt und mit möglichst großem Abstand sind zielgerichtet auszuschöpfen, sofern nicht zwingende pädagogische Gründe dies erfordern, z. B. im Rahmen der Hilfestellung. Schwimmunterricht kann auch im Innenbereich stattfinden.


Für den Musikunterricht gilt folgendes: Besondere Beschränkungen bestehen nicht; es ist jedoch darauf zu achten, beim Unterricht im Gesang aufgrund der damit verbundenen Aerosolbildung ebenfalls möglichst große Abstände zwischen den Schülerinnen und Schülern zu wahren. Wo möglich, sollten große Räumlichkeiten genutzt werden. Auch das Singen eines kurzen Liedes im Klassenverband (z. B. Geburtstagslied in der Grundschule) ist während der Zeit der erweiterten Maskenpflicht ohne Mindestabstand möglich, sofern Masken getragen und die räumlichen Gegebenheiten ausgeschöpft werden.


Intensivierte Testungen nach bestätigtem Infektionsfall in einer Klasse: Der Ministerrat hat in seiner Sondersitzung ferner beschlossen, dass die Testungen nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse nochmals intensiviert werden. Für die Dauer einer Woche, nachdem die infizierte Person zuletzt den Unterricht besucht hat, müssen in einem solchen Fall an allen Unterrichtstagen negative Testnachweise erbracht werden bzw. vorliegen. Konkret bedeutet dies:

  • An Schulen, an denen PCR-Pooltests durchgeführt werden, wird innerhalb der genannten Wochenfrist für alle Schülerinnen und Schüler am Montag zu Unterrichtsbeginn – wenn an diesem Tag kein PCR-Pooltest stattfindet – ein (zusätzlicher) Selbsttest durchgeführt. Zusätzlich wird an Tag 5 nach dem letzten Kontakt zum bestätigten Infektionsfall ein Selbsttest in der Klasse empfohlen, falls an diesem Tag kein PCR-Pooltest vorgesehen ist. Fällt Tag 5 auf ein Wochenende oder einen Feiertag, wird der Test am nächstfolgenden Schultag nachgeholt, ebenfalls nur, sofern dann kein PCR-Pooltest vorgesehen ist. Soweit keine Teilnahme an den schulischen Testungen erfolgt (unabhängig von der Schulart), ist nach einem bestätigten Infektionsfall in der Klasse für die Teilnahme am Präsenzunterricht ein externer Testnachweis nach den Vorgaben des § 3 der 14. BayIfSMV zu erbringen. Externe Testnachweise dürfen dabei nicht älter als 24 Stunden (POC-Antigen-Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test)

Alle Maßnahmen dienen dabei dem übergeordneten Ziel, durchgängigen Präsenzunterricht in diesem Schuljahr zu sichern.

Wir hoffen sehr, dass wir auch nach den Ferien weiterhin ohne größere quarantänebedingten Einschränkungen mit den Kindern im Präsenzunterricht bleiben können.


Mit freundlichen Grüßen Daniela Schneller-Jokschus